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Malteser Kirchheim/Teck

Einsatz am Schloßgymnasium

und die Malteser Kirchheim waren dabei

11.04.2017

###### EINSATZ ###### 7.4.2017
Fahrzeuge: 
KTW-B 60/26-2 besetzt als RTW
KTW 62/25-1 besetzt als KTW

Einsatzort: 
Schloßgymnasium Kirchheim/Teck

Großalarm für den Landkreis Esslingen

Um 12.13 Uhr wurden wir im Rahmen des Rettungsdienstalarms und des Moduls Transport ins Schloßgymnasium nach Kirchheim alarmiert.
Dort klagten über 112 Schüler über Atemwegsreizungen und Atembeschwerden. 42 davon wurden in Krankenhäuser transportiert. 
Insgesamt waren mehrere Rettungsdienste aus Esslingen und den umliegenden Landkreisen im Einsatz, sowie 5 Rettungshubschrauber.
Wir transportierten mit unseren beiden Fahrzeugen 4 Patienten in Krankenhäuser.

Aus dem Polizeibericht:
Großeinsatz am Schlossgymnasium (Kirchheim/Teck)

Reutlingen (ots) - Kirchheim/Teck (ES): Großeinsatz am Schloßgymnasium

Mit einem Großaufgebot von Kräften sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Freitagmittag, ab 11.30 Uhr, zum Schlossgymnasium in der Jesinger Halde ausgerückt, nachdem dort zahlreiche Schüler über Übelkeit und Hustenreiz geklagt hatten. Die Schule, in der sich zu diesem Zeitpunkt fast 800 Schüler und Lehrer aufhielten, wurde geräumt. Insgesamt 112 Schülerinnen und Schüler klagten über Beschwerden. 42 davon wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung und Behandlung in umliegende Kliniken eingeliefert. Da sie auch in weiter entfernt gelegene Kliniken gebracht werden mussten, erfolgte der Transport auch mit den vom Rettungsdienst vorsorglich bereitgestellten Rettungshubschraubern. 70 Personen wurden vor Ort ambulant untersucht und versorgt und mit den übrigen, unverletzten Schülern sukzessive nach Hause entlassen, bzw. an der Schule den anwesenden Eltern überstellt.

Nach Überprüfung des Gebäudes durch die Feuerwehr und entsprechender Belüftung wurde das Schulgebäude gegen 14 Uhr wieder freigegeben. Objektive Erkenntnisse, was genau die Beschwerden der Schüler ausgelöst hatte, ergaben sich bei den durchgeführten Messungen und Überprüfungen nicht. Ein Zusammenhang mit dem Chemieunterricht kann aber ausgeschlossen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Es besteht der Verdacht, dass jemand eine noch unbekannte Substanz mutwillig versprüht hat. Einer Schülerin war offenbar vor dem Vorfall ein Pfefferspray entwendet worden.

Die Einsatzmaßnahmen wurden gegen 15.30 Uhr beendet. (ak)

Eingesetzte Kräfte:
- Feuerwehr: 39 Mann, neun Fahrzeuge, ein Messtrupp
- Rettungsdienst mit annähernd 200 Kräften
- acht Notärzte
- fünf Rettungshubschrauber
- Polizei: 20 Einsatzkräfte

Weitere Informationen

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